Leitlinien der Imagekampagne
• Einzelhandel/Innenstadt/Breslauer Str.
• Wirtschaft/Arbeitsplätze
• Wohnen/Siedlungspolitik
• Freizeit und Kultur
• Familie, Bildung und Soziales
• Bürgerservice/Selbstdarstellung/Stadt & Bürger
Einzelhandel / Innenstadt / Breslauer Straße
Leitlinien
• Die Breslauer Straße ist als Marke & Adresse zu profilieren & zu vermarkten.
• Idealerweise wird diese Profilierung von einer Standortgemeinschaft getragen, in der alle wesentlichen Akteure beteiligt sind (Termine, Aktionen, Außendarstellung, Werbung, Gestaltung der Fassaden, Claim, etc.).
• Die Weiterentwicklung der Breslauer Straße (öffentlicher Raum, Architektur, Fassade, Farben, etc.) soll sich im Rahmen von Gesamtkonzepten vollziehen, die aufeinander abgestimmt werden.
• Die Breslauer Straße sollte eine attraktive Angebotsvielfalt für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen aufweisen & deren Bedürfnisse Rechnung tragen (nach Funktion, Alter, etc.).
Wirtschaft / Arbeitsplätze
Leitlinien
• Die Schaffung von tausend weiteren Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2015 ist ein Ziel der Stadt Espelkamp.
• Der Ausbau der Kooperation von FHWT im GAZ für die Bereiche Elektronik & Mechatronik (Grundstudium Duales System), regionalen Unternehmen, dem Kreis & der Stadt Espelkamp ist unbedingt weiterzuführen.
• Entsprechende Stärkung & Förderung der meist standortgebunden Dienstleistungen, um eine regionale Wachstumsbasis zu bieten.
• Der demografische Wandel eröffnet hier neue Möglichkeiten (z. B. spezielle Angebote für Senioren/innen, Gesundheits-, Pflege- & Sozialdienstleistungen, ect. - Handlungsfeld Familie).
• Es sollte eine wirkungsvolle, gezielte Unterstützung aller wirtschaftlichen Aktivitäten zur Ansiedlung & Ausweitung aussichtsreicher Unternehmen erfolgen.
• Eine entscheidungsfreudige Ansiedlungspolitik, durch Erschließung & Bereitstellung geeigneter Gewerbeflächen ist hier gefragt.
• Außerdem die Gewährleistung von Planungssicherheit in Standortfragen sowie aktive Hilfestellung bei Existenz- & Unternehmensgründungen.
Leitlinie
• Die Vorhaltung & aktive Vermarktung von geeigneten Flächen für Wirtschaftsunternehmen ist eine Grundvoraussetzung.
• Der Schwerpunkt sollte bei der Unterstützung von innovativen Existenzgründern gelegt werden.
• Im Mittelpunkt der Maßnahme sollte eine enge Kooperation zwischen der GAZ Technik GmbH, der Wirtschaftsförderung der Stadt Espelkamp, der IHK sowie der Gesamtheit der Gewerbetreibenden stehen.
• Eine intensive Förderung zur Sicherung Espelkamps als Technologiestandort & als Zentrum für innovative Impulse ist notwendig.
• Die Intensivierung der Kontakte zu regionalen Unternehmen, um Arbeitsplätze zu sichern & neue zu schaffen ist unerlässlich.
• Eine Anpassung der Hilfestellungen & Maßnahmen an den konkreten Bedarf, um Unternehmen zu unterstützen & in ihrer Entwicklung weiter voran zu bringen ist außerdem erforderlich.
Wohnen / Siedlungspolitik
Leitlinien
• Die Wohnungspolitik der Stadt Espelkamp hat das Ziel, allen Einwohnern und Einwohnerinnen in einem möglichst attraktiven Wohnumfeld mit intakter sozialer, kommerzieller & kultureller Infrastruktur bedarfsgerechten Wohnraum & Grundstücke in einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis zur Verfügung zu stellen.
• Neue & flexible Wohnangebote sollen vor allem im Zentrum realisiert werden.
• Modernisierungen & Instandsetzungen von vorhandenem Wohnraum sollen den Bedürfnissen entsprechend umgesetzt werden.
• Espelkamp soll sich zu einem Wohnstandort mit einer eigenen Identität entwickeln.
• Besonderer Wert wird auf die Erhaltung & Schaffung unverdichteter & parkartig gestalteter Wohnquartiere gelegt.
• Die Information & die Einbindung der EinwohnerInnen in diese Entscheidungsprozesse soll zu einer höheren Identifikation mit dem Wohnstandort führen.
Freizeit und Kultur
Leitlinien
• Kennzeichnend für Espelkamp ist eine Vielzahl von Vereinen und Institutionen, die sich aktiv in die Gestaltung des kulturellen Lebens einbringen und dieses maßgeblich gestalten. Sie tragen damit wesentlich zur regionalen Wahrnehmung Espelkamps als Kulturstandort mit Niveau bei. Diese bestehenden Kulturangebote, Orte und die tätigen Vereine und Institutionen sollen dauerhaft unterstützt und aktiv gefördert werden, damit die Angebote gesichert bzw. weiter ausgebaut werden können.
• Selbstinitiative und kreative, schöpferische Tätigkeit sollen aktiv gefördert und unterstützt werden, damit neue und innovative Kunst- und Kulturprojekte entstehen können. Gleiches gilt für die Kommunikation der Akteure untereinander.
• Das Profil des Kulturstandortes Espelkamp ist zu schärfen und regional bekannter zu machen.
• Espelkamp verfügt über eine Vielzahl qualitativ guter privater und öffentlicher Freizeitangebote mit überörtlicher Bedeutung, wie z.B. das Atoll, das Kino, den Aue-See, die Tennishalle, das Waldfreibad, die Stadtbücherei etc. Diese Angebote sollen langfristig erhalten und gesichert werden. Das vorhandene Freizeitangebot ist nach innen und außen besser zu kommunizieren und zu profilieren. Die Ansiedlung weiterer privater Freizeiteinrichtungen ist zu fördern und aktiv zu unterstützen.
• Die Vereine und Institutionen tragen wesentlich zur Gestaltung und Entwicklung des vielfältigen Freizeitangebotes bei. Ihre Tätigkeit ist zu sichern, zu unterstützen und zu fördern.
Familie, Bildung und Soziales
Leitlinien
• Espelkamp verfügt über ein differenziertes, ortsnahes Bildungs-, Betreuungs- und Schulangebot. Diese Angebote sind wichtige Standortfaktoren und Orte der Integration. Sie fördern zudem Chancengleichheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Diese Angebote gilt es zu erhalten und vor dem Hintergrund der sich verändernden demographischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen weiter zu entwickeln. Kooperation und Kommunikation zwischen den Institutionen und Dritten, z.B. der Wirtschaft, sind auszubauen und aktiv zu fördern.
• Espelkamp ist eine lebendige, weltoffene und tolerante Stadt. Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Lebensentwürfen sollen für eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und der Gestaltung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen eine aktive Unterstützung erfahren. Das vorhandene Netz an sozialen Trägern und Akteuren ist zu unterstützen und vor dem Hintergrund der sich verändernden sozialen, demographischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter zu entwickeln.
• Als zukunftsfähige Stadt stehen insbesondere die Bedürfnisse und Interessen von Familien und Kindern im Mittelpunkt. Der Erhalt und die Weiterentwicklung bestehender Angebote von Trägern, Institutionen und Vereinen sind zu fördern und zu unterstützen. Besondere Bedeutung erhält dabei insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Bürgerservice / Selbstdarstellung / Stadt & BürgerInnen
Leitlinien
• Bürgermitwirkung, Bürgeraktivierung & das ehrenamtliche Engagement der Bürger und Bürgerinnen für ihre Stadt führt zu einer lebendigen, kreativen & attraktiven Stadt & einem hohen Identifikationsgrad der Bevölkerung mit ihr.
• Die Prozesse zur Entscheidungsfindung & die Verfahren sollten so gestaltet werden, dass eine möglichst aktive Beteiligung der BürgerInnen angestrebt wird bzw. die Entscheidungen transparent und nachvollziehbar erfolgen.
• Die Stadt & die stadtnahen Einrichtungen sollten eine klare Kunden- & Serviceorientierung für ihre BürgerInnen aufweisen & weiter kultivieren.
• Die Stadt braucht ein klares Profil & eine abgestimmte Strategie zur Kommunikation ihrer besonderen Qualitäten & Besonderheiten.
• Neben der Entwicklung neuer Konzepte zur Attraktivitätssteigerung kommt der Kommunikation der vorhandenen Qualitäten & Leistungen Espelkamps in den Bereichen Wirtschaft, Freizeit, Kultur, Wohnen, Sport etc. eine besondere Bedeutung zu.
• Die Erstellung eines neuen modernen Corporate Design & die Entwicklung einer Corporate Identity mit klar definierten Qualitätszielen zur Kunden- & Serviceorientierung für die Stadt & stadtnahen Einrichtungen ist eine wichtige Voraussetzung für die Profilierung der Stadt nach innen & außen.

